Vom Lernziel zur Lernkontrolle

Ich packe wieder einmal für das Wochenende in pädagogischer Retraite. Ich freue mich besonders, weil das ein Thema ist, das mich sehr beschäftigt. Sowohl selber, als auch als Vorgesetzte. 2008 ging es um lernförderliches Klima. Das war gut, aber nicht gerade ein Defizit in unserer Abteilung.

Ganz anders jetzt. Ich habe Jahre gebraucht, um taugliche schriftliche Lernkontrollen zu machen und sehe eigentlich bei jeder wieder Verbesserungswürdiges. Und es kommt immer wieder vor, dass ich schlecht korrigierbare Fragen stelle oder bei Fachlehrpersonen, die ich begleite, solche nicht erkenne.

Zum Thema mündliche Abschlussprüfungen habe ich viel Weiterbildung gemacht und deshalb läuft das meistens rund. Ich wurde ziemlich jung als Expertin angefragt und bin heute, wo ich unzählige mündliche Prüfungen erstellen muss, sehr froh um die Erfahrung. Aber die kleinen mündlichen Lernkontrollen, die Bewertung von Kurzreferaten oder die mündlichen Nachholprüfungen, die mangels Schriftlichem noch husch vor Zeugnisschluss gemacht werden müssen: Herausforderung, oft Enervierung.

Heuer haben wir mehrere Workshops geplant, ich kann wählen. Mein Programm sieht so aus:

Samstag

  • Inputreferat von Anton Strittmatter.
  • Workshop: Bewerten der Leistungen der Azubis im Betrieb
  • Workshop: Münliche Tests und Prüfungen
  • Sonntag

  • Workshop: Strukturlegetechnik Compad
  • Workshop: Effizient bei Tests
  • Abschlussrunde im Plenum
  • Schönes Wochenende!

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