Nicht die Bibel, sondern die Verfassung

gehöre auf jedes Nachttischli und in jedes Schublädli neben dem Hotelbett, pflegt einer unserer Staatskundelehrer den Lernenden zu predigen.

Ja, gwüss! Wenn anders denkende Parlamentarier per Interpellation zu “Putschisten” erklärt werden und allenthalben Verschwörungstheorien parieren müssen, ist das Wahlkampf-Pamphlet eines Verfassungspatrioten nicht nur von erholsamer Schlichtheit, sondern auch ein weiterer Beweis für die Existenz des politischen Wählers, bei dem “unwählbar” mehr bedeutet als die Reaktion auf das “Charisma” eines Parteipräsidenten.

Links:
Die Bundesverfassung als PDF in Deutsch.
Die Bundesverfassung in Arabisch und anderen Weltsprachen.

Eine Reaktion zu “Nicht die Bibel, sondern die Verfassung”

  1. Tanja

    Einige Blogleserinnen und Blogleser aus dem Ausland habe gefragt, was eigentlich los sei in der Schweiz und was los war in Bern letzten Samstag.

    Am 10.10. ist in der “Runschau” ein Bericht ausgestrahlt worden, der ziemlich übereinstimmt mit dem, was ich mitbekommen habe. Er ist nun für kurze Zeit auch online: Krawall nach Ansage.

    Ich möchte im Blog nichts kommentieren. Danke trotzdem, dass es euch interessiert.

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