Erstaunliche Ausreden

12. September 2014

Wir geben ganz wenig und sehr selten Hausaufgaben in Berufskunde und wenn, sind sie meistens einfach und fast immer im Arbeitsalltag zu bewerkstelligen. Weil sie dennoch von vielen nicht gemacht werden, haben wir vor Jahren einmal beschlossen, einander die Ausreden zukommen zu lassen. Ein bisschen zum Dampfablassen, aber auch, um einander im Umgang damit zu schulen. Allen aus der Schule, die hier mitlesen, sei versichert: Die folgende Nachricht aus dem Kollegium ist alt, diese Azubis sind längst über alle Berge.

Liebe Tanja,

für den letzten Freitag sollten die Lernenden ja ein Foto mitbringen von einem Schaufenster oder von einem Büchertisch, ich habe dir davon erzählt. Wer es vergessen hatte, war also heute dran. Die Ausreden waren folgende:

  • Den Stick vergessen
  • den Stick auf dem Weg hierhin verloren
  • der Stick wäre da aber das Bild wurde komischerweise nicht gespeichert
  • um fünf Uhr früh fotografiert und es war noch Nacht, deshalb ist das Foto schwarz
  • die Kamera wurde gestohlen, gerade erst in der Buchhandlung
  • das Foto auf dem Handy ist leider überbelichtet, man kann nichts erkennen
  • meine Kamera wurde auch gestohlen (”ah ja, was für ein Zufall!”): Nein, nein, das ist schon länger her….
  • Ich habe mich ziemlich amüsiert.

    Unfertige Blogbeiträge

    9. September 2014

    Offenbar soll es nicht sein, dass ich vor meinem Bildungsurlaub (der Countdown läuft) noch zum Bloggen komme. Aber das reale Leben und die Menschen darin sind wahrlich wichtiger.

    Folgende Beiträge würde ich aber doch gerne demnächst beenden:

  • Laufbandberatung
  • Erstaunliche Ausreden
  • Ungeheuer Absenzenwesen
  • So long! Und tragt Sorge zueinander da draussen!

    Schulbeginn-Tagebuch

    25. August 2014

    Die Buchhändlerschule in Bern gibt es inzwischen seit 93 Jahren. Wir sind heute Teil der kaufmännischen Schule, aber das waren wir zwischendurch immer wieder mal. Unser Schuljahr hat sehr gut begonnen. Die neuen Lernenden sind also der 31. Jahrgang, und sie erinnern mich wieder mehr an meine Generation von Buchhändlerinnen. Sie begründen ihre Berufswahl mit der guten Verbindung ihrer Interesse, sie waren auf der Suche nach etwas, “wo ich voll dahinter stehen kann”. Vielen haben an verschiedenen Stellen geschnuppert und fanden die Teams in den Buchhandlungen “relaxter”, “cooler”, “toleranter” und entschieden sich teilweise auch deswegen für die Buchhandlung.

    Heuer gab es hier erstmals seit einigen Jahren wieder eine Mitarbeiterbefragung. Es war sicher Zeit; aber mein Verhältnis zu derartigen Umfragen ist ambivalent. Da ich häufig und mit deren Auswertungen und dem Erarbeiten von Massnahmen konfrontiert bin, sehe ich mehr und mehr auch Schwierigkeiten. Zum Beispiel, wie lange man verhaftet bleibt in den Resultaten und Datensträngen der Vergangenheit.

    Die verwandten und bekannten Kinder um mich herum sind auch gut gestartet. Die unter ihnen, die bald Semesterbeginn haben, brauchen höchstens moralische Untersützung, keinen Schulranzen mehr mit gespitzten Farben drin. Auch schön - führt mir aber das eigene Alter vor Augen. Übrigens auch die Azubis: Deren Eltern und Berufsbildner sind dieses Jahr erstmals mehrheitlich jünger als ich. Wenn ich mir jetzt noch die vielbesungene Gelassenheit aneigne, ergibt sich eine attraktive Perspektive.

    Schulanfang

    10. August 2014

    Die Schule hat letzte Woche wieder begonnen, vorerst für die Lehrpersonen. Wir hatten unsere Treffen und Konferenzen. Die Leute aus der Schulverwaltung hatten sowieso keine Ferien, für sie ist zwischen April und August Hochsaison. Da reihen sich die Spitzenzeiten der Administration nur so aneinander, manchmal sind sie auch gleichzeitig, z.B. Prüfungen, Erstellen von Notenausweisen und die interkantonale Verarbeitung von Neuanmeldungen.

    Ab morgen füllt sich unsere Berufsfachschule wieder mit neuen Lernenden. Überall auf unserem Gelände mit sechs Schulhäusern werden suchende Azubis anzutreffen sein und wir haben alles getan, damit sie auch finden. Ich mag die erste Schulwoche sehr: Plötzlich wird alles wahr: Aus Namen werden Menschen, aus Zimmernummern belebte Räume, aus Fächerkürzeln wird Unterricht.

    Für meine Chronik per heute:

  • Abteilung Buchhandel: 91 Lernende (davon 28 Neue)
  • Abteilung Kundendialog: 91 Lernende (davon 39 Neue)
  • Seit wir 2011 die Abteilung Kundendialog eröffnet haben, haben wir 263 neue Stellenprozente generieren und
  • sieben neue Lehrpersonen anstellen können.
  • Aufbruch

    10. August 2014

    Lieblingsstimmung in der Camargue


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