50. Seite

23. June 2015

Lesealbum 50. Seite

Lektüre: 3x Donald Duck
Gelesen am 28. Mai 2015 in Bern
Enkelin (links) und Enkel (rechts) der Leserin auf dem ersten Albumblatt.

49. Seite

22. May 2015

Donald neben Pixi

Lektüre: Ein Donald Duck und ein Pixi
Gelesen heute morgen vor der Schule
in Bern-Bethlehem

Bildungsurlaub: Schlussbericht

30. April 2015

Heute vor zwei Jahren wurde mein Bildungsurlaub genehmigt. Gestern habe ich meinen Schlussbericht dazu eingereicht. Er ist nicht besonders lang, ich habe ja das meiste in der Kategorie Séjour gebloggt. Es ging nun noch darum, die Zusammenhänge herzustellen und die Vorgaben des Kantons an die Berichterstattung zu erfüllen.

Ich bin zufrieden, ich habe alles gelernt, was ich lernen wollte oder musste: Die Diplome B1 und B2 Tout public habe ich gemacht, das innere und äussere Exil erlebt und zudem einige Lektionen in Demut erteilt bekommen, darunter die Prüfung zusammen mit eigenen Schülerinnen und Schülern bei den eigenen Lehrpersonen an der eigenen Schule.

Den Beteiligten habe ich den Schlussbericht zugestellt. Wenn ihn jemand hier Lesendes noch haben möchte, einfach melden.

Genehmigung Bildungsurlaub 30. April 2013

nja-news

16. April 2015

Ich hatte eine schöne Ferienwoche in Sizilien. Ich mag diese Insel ungemein, sie bietet Unglaubliches und Überraschendes: Europäische Geschichte samt ihren Einflüssen aus Afrika und der neuen Welt. Ich habe getwittert, doch nicht allzu viel, denn wenig ist stabil in Sizilien, auch nicht das Internet.

Der Wiedereinstieg nach diesem kurzen, aber ergiebigen Unterbruch war steil, nicht nur der Arbeit wegen. Davon vielleicht ein anderes Mal, mit etwas mehr Distanz.

In der Schule geht es in bester Weise drunter und drüber, am Montag beginnt unsere Hochsaison, welche bis Juli dauert. Eigentlich sind es zwei Spitzenzeiten, die zusammenfallen: Die Qualifikationsverfahren der Abschlussklassen und Neuanmeldungen für den Start im Sommer. Beides ist ein enormer inhaltlicher und administrativer Aufwand ohne Fehlertoleranz.

Im Qualifikationsverfahren sind “meine” Expertinnen und Experten sehr fleissig, sie stellen mir fast jeden Abend (denn erst, wenn sie ihre Buchhandlungen geschlossen haben, beginnt die Zeit fürs Ehrenamt) kluge Fragen, die von grosser Sorgfalt bei der Vorbereitung zeugen. Und die Vorbereitungen für so eine Prüfung sind wahrlich anspruchsvoll! Besonders in unserer Branche, wo kein Stein auf dem andren bleibt und manche Prüfungen sogar in halb geräumten Buchhandlungen stattfinden müssen. Ich habe das Amt der Chefexpertin für die praktische Arbeit seit 2001 inne und es immer gern ausgeübt. Aber ich bin auch froh, dass die 15. nun meine letzte praktische Prüfung in dieser Funktion ist. Meine Nachfolge ist geregelt und wird im nächsten “Pegasus” (Nr. 118) vorgestellt. Prüfungsleiterin Buchhandel für acht Kantone werde ich bleiben.

Heute morgen hat mich die Lektüre eines Gespräches mit Didaktikforscher Labudde erfreut. Ihm kann es zwar egal sein, aber ich bin natürlich stolz zu lesen, dass er zu ähnlichen Erkenntnissen kommt. Und es ist schön bestätigt zu bekommen, dass das Schulbuch didaktisch noch absolut nicht überholt, sondern im Gegenteil viel mehr ein Erfolgsfaktor ist. Ich frage mich oft, warum sich Mathematiklehrer/innen weniger mit-verantwortlich fühlen für die Noten ihrer Schützlinge? Ausser den Sportlehrpersonen sind sie die einzigen, die Notendurchschnitte für normal halten, für welche ich mich als Lehrerin in Sack und Asche hüllen würde. Aber ich verstehe wenig von Mathematik und bin deshalb froh, gibt es Didaktikforscher.

Fremde Welt

31. March 2015

Werktätigkeit Anfang Siebziger

Wenn ich meine Welt betrachte, so erscheint sie mir manchmal fremd. So viele gute Seiten die Entwicklung auch hat, sie ist mir zu schnell. Mein Leben ändert sich durch Logins, Gadgets und besonders durch die omnipräsente technologische Aufrüstung, die Denken, Didaktik und Budgets prägt. Noch kann ich das Geforderte ohne grosse Not leisten, aber ich erkenne das Verfalldatum neuer Fähigkeiten schon während ihres Erwerbs und schaue mir täglich - verstohlen und etwas beschämt - beim Vergessen zu.

Glücklich all jene, welche Fertigkeit nicht mit Dauerhaftigkeit verbinden.