8. Februar 2010
Unsere deutschschweizer Branchenzeitschrift - noch gibt es ihn, den Buchhandel - hat ein gelungenes Relaunch hinter sich. Zum neuen Auftritt gehören auch Lehrlingsseiten, die wir Schulen mitgestalten können. (Eigentlich dürften das auch die Lernenden völlig selbständig machen und ich wünschte mir, sie täten das, verstehe jedoch, dass solche Beiträge inklusive Planung und Schlussredaktion neben der Arbeit zuviel sind.)
Nun haben wir zum ersten Mal mitgeholfen, die entsprechende Nummer des “Schweizer Buchhandels” ist letzte Woche erschienen. Lernende in unserem Metier (und wohl auch andere) werden nicht gerade verwöhnt mit Lob. Deswegen sind Erfolgserlebnisse und nette Rückmeldungen aus der Branche etwas Besonderes.
Das Thema unserer nächsten Nummer ist “Das Rechnungswesen” und ich fürchte, die Artikel werden etwas weniger positiv ausfallen als die jetzigen über Schaufenster- und Weihnachtsverkaufserfahrung:
Lehrlingsseite 1.
Lehrlingsseite 2.
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4. Februar 2010
Als ich im letzten - vorletzen? - SPIEGEL den Bericht “Pakt mit dem Teufel” über Afghanistans Widerstand und Kriege gelesen hatte, suchte ich meinen eigenen Bericht über das Land heraus. Er ist von der Hinreise nach Indien, von 1978. Über die Rückreise von 1979 habe ich nichts geschrieben (dafür meine Mutter).

In Afghanistan gibt es keine Eisenbahn, dafür viele buntbemalte Busse. Diese sind schwer beladen mit Lasten und Menschen. Es ist heiss! Ich sehe zum ersten Mal Sandhosen, eine art Sandsturm. Die Beduinenfrauen sammeln allen Mist zusamme, kneten daraus mit Wasser und Stroh einen Teig und formen runde Ballen. Wenn sie trocken sind, geben sie ein gutes Feuer. In den Oasen wachsen süsse Trauben und Granatäpfeln. Alle Frauen gehen mit einem Schleier bedeckt. Ein kleines Kind ist vom Kamel gefallen. Da hat mein Vater ihm ein Pflaster auf die Wunde geklebt. Dann zog die Karawane weiter in die Wüste hinaus.
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4. Februar 2010

Für diese kleine, städtische Buchhandlung wird eine Nachfolge gesucht. Würde sie gefunden, freute mich das. Ich glaube, für Nische sind es gar nicht so schlechte Zeiten. (Bis jetzt hat noch jede Ära ihre Antithesen gefordert.)
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31. Januar 2010
Nun ist der Januar also ins Land gegangen, ohne dass ich hier schreiben konnte. In der post-postmodernen Zustandsbescheibung gibt es ja nur Herausforderungen oder Burnout. Mein Monat war weder das eine noch das andere oder aber eine Mixtur.
Wie auch immer, jammern will ich nicht. In den wenigen Stunden für mich habe ich meine Nebenberufe erledigt. Um schreiben zu können, muss ich ohnehin zuerst wieder lesen. Bis dahin zehn Stichworte zur Befindlichkeit 2010:
Azubis. Ordentlich bis sehr gut, Zeugnisschluss.
Buchhandel. Ambivalent.
Bücher. Vorfreude, wie immer.
Ehemalige. In einer Woche drei aufbauende Begegnungen.
Familie. Alles in Ordnung.
Freundeskreis. Mehr Tragödien denn Komödien.
Haiti. Für Spende an HEKS entschieden, unsicher geblieben.
Kollegium. Viel Trauriges.
Schulwesen. Kürzungen unverändert.
Social Communities. Erleichtert ausgetwittert.
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8. Januar 2010

Aus Krankheits- und Überlastungsgründen ein bisschen geschlossen.
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