Privat, politisch, beruflich

Privat: Ich schreibe im Moment hier nur noch ganz selten, weil ich wieder Tagebuch führe. So richtig echt auf Papier, fehlt nur noch ein Schloss dran. Danke allen, die nachgefragt haben, ich würde liebend gerne beides machen. Aber dann müsste ich das Bücherlesen aufgeben, die Familie und die Freunde oder gar den Beruf. Und das ist halt keine Option.

Politisch: Die Abstimmungsresultate (in 10 Sprachen bei Swissinfo) sind in meinem Sinne. Und ohnehin haben die Abstimmungen in der Schweiz inzwischen derart viel Medienpräsenz im Ausland, dass es selten etwas zu sagen gibt, was nicht schon gesagt wäre.

Beruflich: Ich freue mich darauf, morgen wieder eine Runde mündliche Prüfungen in “Betriebliche Prozesse im Buchhandel” abzunehmen und wünsche allen Prüflingen und Prüfenden eine erbauliche Woche. Und wer hier mitliest und sich der Buchhandelsausbildung verbunden fühlt, vielleicht gar selber Buchhändler ist oder Buchhändlerin war, ist herzlich an unsere Schlussfeier eingeladen!

3 Reaktionen zu “Privat, politisch, beruflich”

  1. Hauptschulblues

    Die gute Nachricht ist, dass Sie weiterhin schreiben werden, wenn auch seltener.
    Die schlechte N …

  2. Hauptschulblues

    “Abstimmungsresultate”: Sie meinen das Asylgesetz?

  3. Tanja

    @hauptschulblues: Alle Resultate waren in meinem Sinne, auch ich habe die Änderung des Asylgesetzes angenommen. Allerdings werden wir damit die Probleme nicht alle lösen und die Volkspartei (SVP), die als einzige Partei dagegen gewesen ist, wird ohnehin zahlreiche Gelegenheiten finden, mit dem Finger auf die Befürworter zu zeigen.

    Am meisten Medienpräsenz im Ausland hatte das bedingungslose Grundeinkommen. Der tiefe Ja-Anteil hat mich persönlich überrascht, ich habe von vielen Leuten gehört, die sagten, dass sie ein Ja einlegen werden, auch wenn sie Nein meinen, weil sie diesen Systemwechsel eigentlich zu krass finden. Dies einfach um ein Zeichen zu setzen. Für mich war das absolut keine Option und ganz offensichtlich auch für andere nicht.

    Mir gefällt aber, dass sich so viele Menschen in anderen Ländern für die direktdemokratischen Windungen in der Schweiz interessieren. Es hat ja etwas Anachronistisches, v.a. weil diese Prozesse alles verlangsamen.

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