BAM 2011

Die nächsten Tage bin ich an der Berufsbildungsmesse. Ich werde morgen Achtklässlern aus dem ganzen Kanton erklären, was eine Buchhändlerin den lieben langen Tag macht, dass sie eher drinnen als draussen arbeitet, dass sie mehr mit Menschen und weniger mit Tieren zu tun hat. Dass sie einen PC braucht und ausser Kisten heben keine Schwerarbeit verrichtet. Die Fragen kommen aus einem Fragebogen, den die Jugendlichen im Rahmen der Berufswahl ausfüllen müssen. Am Wochenende berate ich dann mehr die Eltern, die sich Sorgen machen, dass die Tochter Buchhänderlin werden möchte, obwohl die doch nichts verdienen und am Ende ohne jede Sicherheit dastehen, weil “gerne lesen” weissgott nicht reicht fürs Leben. Ich freue mich sehr! Ich liebe Messen (Nomen es omen).

Der deutsche Berufsfilm über die Buchhändlerin von 2010 ist zwar wenig originell, aber genau deswegen sehenswert für junge Leute, die sich für den Buchhandel interessieren. Er zeigt, was eine durchschnittliche Ausbildung so beinhaltet. Gedreht wurde in einer Filiale des Hamburger Traditionshauses Heymann.

So long!

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