Klammerbemerkung

Im Moment habe ich viel Schreib- und Korrekturarbeit und komme bedauerlicherweise nicht zum Bloggen. Als Notiz für mich selbst (und nicht etwa als Klage) hier die Liste:

Korrigieren und benoten:

  • Noch 80 Seiten bis morgen
  • Gegenlesen und korrigieren:

  • Die Semesterarbeit vom Kind bis heute.
  • Eine Hausarbeit aus dem Studium einer Kollegin bis morgen.
  • Den Entwurf einer Bildungsverordnung eines verwandten Berufes bis Freitag.
  • Ein Kapitel für ein neues Lehrmittel innerhalb Wochenfrist.
  • Vier interne Lehrpläne bis Ende Monat.
  • Schreiben:

  • Ein Editorial bis vergangenen Freitag.
  • Eine Seite (Argumentarium) eines Antrages ans BBT bis 26. Januar.
  • Zwei Nachholtests bis morgen.
  • Zwei interne Lehrpläne bis Ende Monat.
  • Zwei FAQ mit Antworten bis morgen.
  • Einen Antrag für Betreuungszulagen - seit neun Jahren unbemerkt bezugsberechtigt - jetzt.
  • 5 Reaktionen zu “Klammerbemerkung”

    1. Klammerbemerkung. - ats20.de

      […] Klammerbemerkung. Eine solche macht man, wenn man nicht weiß, wohin man gucken soll vor lauter Arbeit. ich hatte das ja vorher schon einmal angesprochen, aber dieser Januar ist insgesamt wirklich kein erholsamer. Nach den Essays kamen die Zensuren: ja, Zensuren geben (in diesem Fall für die Halbjahreszeugnisse am Beruflichen Gymnasium) macht richtig Arbeit und dauert wirklich lange, wenn man nicht vergessen will, dass eine Zahl für ein halbes Jahr Anstrengung stehen soll. Nebenbei habe ich drei halbe Klassensätze EDV-Arbeiten (Textverarbeitung) korrigiert und begonnen, die Vorschläge für das schriftliche Abitur vorzubereiten, die am Montag in einer Woche fertig sein sollen. Ich habe dieses Jahr Prüflinge (P3) sowohl in Deutsch als auch in Philosophie. Pro Fach müssen drei Vorschläge ans Ministerium geschickt werden, das diese dann begutachtet und zwei zurückschickt, von denen die S sich am Tag ihrer Prüfung dann einen aussuchen dürfen. Diese Vorschläge müssen den Einheitlichen Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung (EPA) entsprechen, mithin neben der eigentlichen Aufgabe und im Regelfall einem Textauszug, über den geprüft wird, auch noch ausformulierte Erwartungen enthalten, die dann zum Beispiel verdeutlichen sollen, worin der Unterschied zwischen »hinreichend differenzierten« und »umfassend differenzierten« Leistungen der S liegt. Heute habe ich deshalb nicht – wie eigentlich geplant – die neue Buddenbrooks-Verfilmung gesehen, sondern stattdessen eine (!) der Aufgaben geschrieben. Ach so: und all das steht hier nur, damit ihr wisst, warum auch ich momentan wenig blogge, obwohl es viel zu sagen gibt. Geschrieben von Hanjo in Schule um 18:36 Kommentare (0) | Trackbacks (0) Tags für diesen Artikel: abitur, korrektur, schuleArtikel mit ähnlichen Themen: Neuer Flyer des Fachverbandes Deutsch. Ein frohes neues Jahr … Blogs und Deutschunterricht. Sie beobachten uns! Renoviertes shift. 1 Klicks Trackbacks Trackback für spezifische URI dieses Eintrags Keine Trackbacks Kommentare Ansicht der Kommentare: (Linear | Verschachtelt) […]

    2. Lisa Rosa

      nja und ats20: haltet durch! 20 Jahre lang hatte ich es ganauso und weiß also wovon ihr redet (nicht klagt). Ihr habt mein ganzes Mitgefühl! Eine, die sich jeden Tag über ihren echten Achtstundentag freut.

    3. Wildgans

      powerfrauen schaffen das souverän.
      ich bin es nicht.
      will es nicht mehr sein.
      was früher brannte und ich-weiß-nicht-mehr WIE funktionierte- immer schule, und drei kinder- überkommt mich gewaltig und fühlt sich nun an, als sollte gewaltsam warme asche wieder zum funkeln und fackeln gebracht werden. wobei ich immer sorgsam mit mir umgegangen bin.
      jetzt fehlt der zündende funke.
      dafür brenne ich für anderes.
      sorry, gehört nicht so direkt hierher und bei dir, bzw. euch verhält es sich anders….auf jeden fall wünsche ich
      alles gute!
      die wildgans

    4. Tanja

      Danke euch allen.

      Lisa Rosa: Ja, ich habe den 8-Stunden-Tag (also 9 und eine Stunde Mittag) im Dezember im Buchhandel auch genossen. Es war schön, einmal fertig zu sein, auch wenn die Füsse schmerzten.

      Wildgans: Doch, genau hierher gehört’s.

    5. rip

      Schöne Auflistung. Kommt mir bekannt vor.
      Zunächst: Durchhalten. Mittelfristig: Öfter nein sagen. (Daran arbeite ich.) :)