Gefragt zu werden

finde ich eine gute Sache. Aber offenbar gelingt es mir nicht mehr, das zu vermitteln. Jedenfalls entschuldigen sich die meisten dafür, dass sie mich etwas fragen, und das ist blöd. Ich nehme an, dass es damit zu tun hat, dass ich mich recht konsequent zur Wehr gesetzt hatte. Allerdings nur in zwei Fällen:

  • Ich bin keine Suchmaschine. Ich erlaube mir inzwischen, die, die meine E-Mailadresse damit verwechseln darauf aufmerksam zu machen, indem ich URLs versende oder die Frage einen Moment ruhen lasse in der Annahme, dass doch noch eine Website konsultiert werde.
  • In meinen Unterrichtsstunden bin ich Lehrerin. Ich beantworte Fragen zu meinem Fach. Alles andere gehört in meinen Bürobereich.
  • Aber sonst? Ich antworte schnell und - gemäss zig Umfrageergebnissen - klar und verständlich. Ich antworte crossmedial: mündlich sowieso, auf SMS, auf Mails, auf Nachrichten via Social Networks (ausser Facebook), auf Fragen in Foren und Bemerkungen in Kommentaren, auf Zettel. Das fördert das Erreichen der Lehr- und Lernziele und gehört zu meinem Job, den ich sehr gern mache.

    Anfrage aus meinem Bürobriefkasten - einige Jahre alt

    Einen Kommentar schreiben