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	<title>Kommentare zu: Ich bedaure</title>
	<link>http://www.nja.ch/?p=526</link>
	<description></description>
	<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 09:35:56 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: Wühler</title>
		<link>http://www.nja.ch/?p=526#comment-14893</link>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2006 21:42:02 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.nja.ch/?p=526#comment-14893</guid>
					<description>Der Ehrlichkeit und Vollständigkeit halber (gerade in diesem Kontext): Es handelt sich um ein afrikanisches Sprichwort.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ehrlichkeit und Vollständigkeit halber (gerade in diesem Kontext): Es handelt sich um ein afrikanisches Sprichwort.
</p>
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	<item>
		<title>Von: lizamazo</title>
		<link>http://www.nja.ch/?p=526#comment-14891</link>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2006 18:46:46 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.nja.ch/?p=526#comment-14891</guid>
					<description>viele linke haben offenbar rechts gestimmt, weil sie z.b. migration über kurze strecken &quot;sinnvoller&quot; finden als über weite. insofern wurde eben die weiche schon bei der personenfreizügigkeit gestellt. vo nüt chunnt nüt.
die sentenz des wühlers habe ich mir auch gleich geklaut. merciviel!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>viele linke haben offenbar rechts gestimmt, weil sie z.b. migration über kurze strecken &#8220;sinnvoller&#8221; finden als über weite. insofern wurde eben die weiche schon bei der personenfreizügigkeit gestellt. vo nüt chunnt nüt.<br />
die sentenz des wühlers habe ich mir auch gleich geklaut. merciviel!
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Von: Tanja</title>
		<link>http://www.nja.ch/?p=526#comment-14885</link>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2006 08:43:50 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.nja.ch/?p=526#comment-14885</guid>
					<description>@lizamazo: Es ist für mich schwierig vorherzusehen, wie unsere Parlamente und wir mit ihnen im historischen Rückblick dastehen werden. Bis jetzt war die Geschichte uns vergleichsweise gnädig und wo nicht, geht sie schnell vergessen. Manchmal denk ich, wir sollten mindestens ein Holocaust-Mahnmählchen an unserer verdammten Grenze haben.

@sasha: Ich freue mich, dich wieder an Bord der Abstimmenden zu haben. Ich hoffe, das ist nicht nur bei Asylfragen der Fall und du schmeisst nicht &lt;a href=&quot;http://schimpfundschande.blogspot.com/2006/09/wovor-habt-ihr-angst.html&quot;&gt;zu rasch&lt;/a&gt; die Flinte ins Korn. Dass ich etwas nachtragend veranlagt bin weisst du ja. Aber ich versuche es zu überwinden und das Alter hilft mir dabei :-)

@wühler: Ein wunderschönes Sprichwort, ich habe es nicht gekannt und werde es gerne zu meinen alltäglichen Redewendungen
- auch in übersetzer Variante - hinzufügen, merci.

Nochwas: &lt;a href=&quot;http://www.bernergazette.ch/archives/002153.html&quot;&gt;Lesenswerter Nachruf&lt;/a&gt; bei der Berner Gazette. 

Und die rechten Kommentatoren beklagen sich, die Blogosphäre sei zu links. Sehr amüsant. Die Vorwürfe wiederholen sich seit ca. 80 Jahren, im Journalismus, im Cabaret, im Kino, im Theater. Die Frage, warum Rechte und oft nicht einmal kompromissbereite Bürgerliche auf all diesen Plattformen, die Extra-Aufwand, Identifikation und Freiwilligenarbeit erfordern nicht &lt;del datetime=&quot;2006-09-26T10:27:22+00:00&quot;&gt;viel&lt;/del&gt; genug zu melden haben, wird vermutlich offen bleiben. Und wenn man sich deswegen etwas langweilt, kann man ja die Linken, Netten und Gutmenschen zum Zeitvertreib mit Häme überschütten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@lizamazo: Es ist für mich schwierig vorherzusehen, wie unsere Parlamente und wir mit ihnen im historischen Rückblick dastehen werden. Bis jetzt war die Geschichte uns vergleichsweise gnädig und wo nicht, geht sie schnell vergessen. Manchmal denk ich, wir sollten mindestens ein Holocaust-Mahnmählchen an unserer verdammten Grenze haben.</p>
<p>@sasha: Ich freue mich, dich wieder an Bord der Abstimmenden zu haben. Ich hoffe, das ist nicht nur bei Asylfragen der Fall und du schmeisst nicht <a href="http://schimpfundschande.blogspot.com/2006/09/wovor-habt-ihr-angst.html">zu rasch</a> die Flinte ins Korn. Dass ich etwas nachtragend veranlagt bin weisst du ja. Aber ich versuche es zu überwinden und das Alter hilft mir dabei :-)</p>
<p>@wühler: Ein wunderschönes Sprichwort, ich habe es nicht gekannt und werde es gerne zu meinen alltäglichen Redewendungen<br />
- auch in übersetzer Variante - hinzufügen, merci.</p>
<p>Nochwas: <a href="http://www.bernergazette.ch/archives/002153.html">Lesenswerter Nachruf</a> bei der Berner Gazette. </p>
<p>Und die rechten Kommentatoren beklagen sich, die Blogosphäre sei zu links. Sehr amüsant. Die Vorwürfe wiederholen sich seit ca. 80 Jahren, im Journalismus, im Cabaret, im Kino, im Theater. Die Frage, warum Rechte und oft nicht einmal kompromissbereite Bürgerliche auf all diesen Plattformen, die Extra-Aufwand, Identifikation und Freiwilligenarbeit erfordern nicht <del datetime="2006-09-26T10:27:22+00:00">viel</del> genug zu melden haben, wird vermutlich offen bleiben. Und wenn man sich deswegen etwas langweilt, kann man ja die Linken, Netten und Gutmenschen zum Zeitvertreib mit Häme überschütten.
</p>
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	<item>
		<title>Von: wühler</title>
		<link>http://www.nja.ch/?p=526#comment-14879</link>
		<pubDate>Mon, 25 Sep 2006 17:00:32 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.nja.ch/?p=526#comment-14879</guid>
					<description>Nur kurz: Nichts tun ist je nach Fall genauso schlimm wie &quot;etwas&quot; tun. So einfach kann man sich nicht rausreden... Stichwort Unterlassungssünde. Oder wie das Sprichwort so schön sagt: &quot;Celui qui veut agir, trouve un moyen, alors que celui qui reste inactif, trouve une excuse.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nur kurz: Nichts tun ist je nach Fall genauso schlimm wie &#8220;etwas&#8221; tun. So einfach kann man sich nicht rausreden&#8230; Stichwort Unterlassungssünde. Oder wie das Sprichwort so schön sagt: &#8220;Celui qui veut agir, trouve un moyen, alors que celui qui reste inactif, trouve une excuse.&#8221;
</p>
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	<item>
		<title>Von: sasha</title>
		<link>http://www.nja.ch/?p=526#comment-14876</link>
		<pubDate>Mon, 25 Sep 2006 12:44:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.nja.ch/?p=526#comment-14876</guid>
					<description>... von wegen cap's &quot;Jetzt habt ihr es schwarz auf weiss, ihr seid eine Minderheit&quot; ... und wenn schon!
ich bin stolz auf diese minderheit und dass sie die humanistische tradition nicht verraten hat!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; von wegen cap&#8217;s &#8220;Jetzt habt ihr es schwarz auf weiss, ihr seid eine Minderheit&#8221; &#8230; und wenn schon!<br />
ich bin stolz auf diese minderheit und dass sie die humanistische tradition nicht verraten hat!
</p>
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				</item>
	<item>
		<title>Von: lizamazo</title>
		<link>http://www.nja.ch/?p=526#comment-14874</link>
		<pubDate>Mon, 25 Sep 2006 10:12:48 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.nja.ch/?p=526#comment-14874</guid>
					<description>es war historisch schon etwas früher untragbar: als derartige ratsmehrheiten gewählt wurden, die dann derartige vorlagen verabschiedeten. es wäre m.e. falsch, zu glauben, &quot;das&quot; hätte uns aus heiterhellem himmel getroffen. ihr habt aber beide recht. das referendum konnte fast nur bachab; es aber nicht zu ergreifen ging definitiv nicht! nach dem spiel ist vor dem spiel!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>es war historisch schon etwas früher untragbar: als derartige ratsmehrheiten gewählt wurden, die dann derartige vorlagen verabschiedeten. es wäre m.e. falsch, zu glauben, &#8220;das&#8221; hätte uns aus heiterhellem himmel getroffen. ihr habt aber beide recht. das referendum konnte fast nur bachab; es aber nicht zu ergreifen ging definitiv nicht! nach dem spiel ist vor dem spiel!
</p>
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				</item>
	<item>
		<title>Von: Tanja</title>
		<link>http://www.nja.ch/?p=526#comment-14872</link>
		<pubDate>Mon, 25 Sep 2006 09:48:29 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.nja.ch/?p=526#comment-14872</guid>
					<description>Exemplarisch, cap. Ich lege das Verfassen eines entsprechenden Essays nahe: &quot;Von der grossen Angst eines kleinen Landes, welches von Minderheiten überrannt zu werden drohte.&quot;

Christoph: Das stimmt. So sah in etwa die politische Chancen-Risiken-Analyse aus und so hat sie sich auch bestätigt. Historisch hingegen wäre es untragbar gewesen, das Referendum nicht zu ergreifen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Exemplarisch, cap. Ich lege das Verfassen eines entsprechenden Essays nahe: &#8220;Von der grossen Angst eines kleinen Landes, welches von Minderheiten überrannt zu werden drohte.&#8221;</p>
<p>Christoph: Das stimmt. So sah in etwa die politische Chancen-Risiken-Analyse aus und so hat sie sich auch bestätigt. Historisch hingegen wäre es untragbar gewesen, das Referendum nicht zu ergreifen.
</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Christoph Kilchenmann</title>
		<link>http://www.nja.ch/?p=526#comment-14871</link>
		<pubDate>Mon, 25 Sep 2006 09:47:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.nja.ch/?p=526#comment-14871</guid>
					<description>Ich behaupte nicht, dass die hohe Niederlage absehbar war. (Immerhin: Die letzte SVP-Asyl-Initiative vor ein paar Jahren wurde nur hauchdünn verworfen, obwohl damals ausser der SVP alle dagegen waren, insofern kann man nicht von einer Überraschung sprechen.) Und irgendwie bin ich schon froh, dass mir die engagierten Unterschriftensammler Gelegenheit gaben, mich gegen die Verschärfung auszusprechen. Nur gab man andern die Gelegenheit, sich dafür auszusprechen. Wieder andere mussten sich entscheiden und schenkten schliesslich den Behörden Glauben, der Vollzug des Gesetzes werde menschenrechtskonform erfolgen. Wenn man den Gesamteffekt betrachtet, wäre es besser gewesen, es wäre nicht zur Abstimmung gekommen. Insofern Bärendienst: ohne es zu wollen eine Sache verschlimmern. Zugegebenermassen ist dies eine nüchterne Aussensicht von einem, der nichts tut und darum auch nichts falsch tut...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich behaupte nicht, dass die hohe Niederlage absehbar war. (Immerhin: Die letzte SVP-Asyl-Initiative vor ein paar Jahren wurde nur hauchdünn verworfen, obwohl damals ausser der SVP alle dagegen waren, insofern kann man nicht von einer Überraschung sprechen.) Und irgendwie bin ich schon froh, dass mir die engagierten Unterschriftensammler Gelegenheit gaben, mich gegen die Verschärfung auszusprechen. Nur gab man andern die Gelegenheit, sich dafür auszusprechen. Wieder andere mussten sich entscheiden und schenkten schliesslich den Behörden Glauben, der Vollzug des Gesetzes werde menschenrechtskonform erfolgen. Wenn man den Gesamteffekt betrachtet, wäre es besser gewesen, es wäre nicht zur Abstimmung gekommen. Insofern Bärendienst: ohne es zu wollen eine Sache verschlimmern. Zugegebenermassen ist dies eine nüchterne Aussensicht von einem, der nichts tut und darum auch nichts falsch tut&#8230;
</p>
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				</item>
	<item>
		<title>Von: cap</title>
		<link>http://www.nja.ch/?p=526#comment-14870</link>
		<pubDate>Mon, 25 Sep 2006 09:40:52 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.nja.ch/?p=526#comment-14870</guid>
					<description>Jetzt habt ihr es schwarz auf weiss, ihr seid eine Minderheit, lernt mit dem zu Leben und kümmert uch um Private Projekte die Pravat finanziert werden. Langsam glaube ich giebt e swieder hoffnung für die von links überrannte schweiz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt habt ihr es schwarz auf weiss, ihr seid eine Minderheit, lernt mit dem zu Leben und kümmert uch um Private Projekte die Pravat finanziert werden. Langsam glaube ich giebt e swieder hoffnung für die von links überrannte schweiz.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Von: Tanja</title>
		<link>http://www.nja.ch/?p=526#comment-14869</link>
		<pubDate>Mon, 25 Sep 2006 09:14:58 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.nja.ch/?p=526#comment-14869</guid>
					<description>Es gab ähnliche Stimmen in den ersten Diskussionen darüber, ob wir das Referendum ergreifen sollen auch aus den Hilfswerken. 

Ich sehe die Sache anders: Die das Referendum ergriffen und sich auf der Strasse während des Unterschriftensammelns teilweise (je nach Quartier und Publikum) massiv haben zusammenstauchen lassen, haben keinen Bärendienst erwiesen, sondern haben einen Job gemacht, um den das Land längerfristig froh sein kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gab ähnliche Stimmen in den ersten Diskussionen darüber, ob wir das Referendum ergreifen sollen auch aus den Hilfswerken. </p>
<p>Ich sehe die Sache anders: Die das Referendum ergriffen und sich auf der Strasse während des Unterschriftensammelns teilweise (je nach Quartier und Publikum) massiv haben zusammenstauchen lassen, haben keinen Bärendienst erwiesen, sondern haben einen Job gemacht, um den das Land längerfristig froh sein kann.
</p>
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