Archiv der Kategorie 'Tanjas Bücher'

Empor aus schweren Träumen*

Mittwoch, den 1. September 2010

Ich sehe den Untergang nahen, wenn der gute Mensch zum Schimpfwort wird und Vorurteile derart gemainstreamt sind, dass sie es nur noch als Konzentrat in die Charts schaffen. Dass die Zukunft des Buches eine Elektronische sein soll und die Papierproduzenten auf den Tissue-Bereich umrüsten (der Wachstumsmarkt in dieser Sparte: Ultra Soft, With Lotion, Anti-Viral) stimmt […]

Das Leben beginnt im Banalen

Sonntag, den 29. August 2010

Die Schweizer Werke, die ich liebe, sind meist kleine Würfe in den See deutscher Literatur, welche für mich alles bezeichnet, was in einer der vielen Facetten deutscher Sprache geschrieben worden ist. Autoren wie Beat Brechbühl (”Kneuss”), Beat Gloor (”staat sex amen”), Beat Sterchi (”Blösch”), Pedro Lenz (”Der Goalie bin ig”), Verena Stefan (”Fremdschläfer”) sind weniger […]

Buchbestand am 22. Juli 2010

Dienstag, den 10. August 2010

Ich wollte für einmal nicht Lesende fotografieren, sondern den Bücherbe- und -zustand zum Zeitpunkt x in unserem Mini-Mobil-Home aufnehmen. Das war nur während einer Siesta möglich, sonst kam es eigentlich höchstens in der fortgeschrittenen zweiten Hälfte der Nacht vor, dass keiner von uns las. Wir lasen natürlich auch die Abgesänge auf das Buch (nicht das […]

retour (et en retard)

Freitag, den 6. August 2010

Nach einem schönen, verlesenen, verschwommenen Sommermonat bin ich zurück im Regen der Schweiz. Die Einhemische unter Touristen zu sein fällt mir gerade etwas schwer. Ich hatte mich an die Rolle der wortkargen Ausländerin in Südfrankreich gut gewöhnt.
Seit drei Tagen wasche ich, lese die Post, verarbeite meine Mails und versuche zu strukturieren, was ich auf […]

Aus Stellvertretungen werden Bücher

Freitag, den 12. März 2010

Die letzten Tage hatte ich die meisten Stellvertretungen ever. Dass die Schweinegrippe unbemerkt gekommen und wieder abgehauen sei, wie die Presse vermeldet, kann ich also nicht bestätigen. Und dass nur die Pharma damit verdient hätte, auch nicht. So kaufte ich also Bücher. Weil sie glücklich machen, auch wenn sie traurig sind.
Bettina Belitz, Splitterherz (für jemanden […]